Religion in der Werbung

21 11 2011

Die neueste Benetton-Werbung erregt die Gemüter. Wie der Papst einen Imam küsst. Ein alter Hut: Schon 1991 hat Benetton dieses Plakat in den Umlauf gebracht:

Werbung und Religion sind schon immer ungleiche Geschwister. Die sexy Viva-Nonnen sind nur die Spitze des Eisbergs. Nonnen und Priester haben  immer schon interessante Motive für Reklame abgegeben. Ob es nun alte und wärmebedürftige Senioren-Nonnen sind oder eine schwangere Nonne mit (H)eis(s)hunger.

Letzteres Bild ist Teil einer ganzen Werbekampagne, die das Bistum Essen vor einigen Jahren initiiert hat, um für den Priesterberuf zu werben. Klevere Sprüche in eigener Sache. Religiöse Motive und ethische Deutemuster sind nicht mehr in der Hand der Kirche. Und sogar das Letzte Abendmahl bleibt nicht von der profanen Werbung verschont.

Das Ganze gibt’s dann noch einmal mit barbusigen Apostelinnen. Ob es bei der folgenden Werbung eine tatsächliche Kampagne gab oder ob das Ganze nur ein Atheisten-Fake ist, konnte ich nicht eruieren. Dennoch zeigt es ganz deutlich, dass die Werbefuzzis vor nichts zurückschrecken … naja, vielleicht ausgenommen vor Mohammed-Jüngern, die keine Karrikaturisten mögen.

Und manchmal ist der Engel auch schon wieder fort. Diese Werbung ist äußerst tricky:

Soso, der Golf weiß also die Antwort. Und zum Schluss noch eine meiner Lieblingswerbeplakate, die ich bei der Recherche für diesen Artikel gefunden habe. Ich könnte auch noch mehr Beispiele anführen. Ein anderes Mal. Cool diese Sonnenbrillen!


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