Hilfe, ich habe eine Erscheinung

Wer heutzutage Visionen oder Erscheinungen hat, wird zum Psychater geschickt. Zur Zeit Jesu waren Prophetien und Visionen etwas, vor dem die Leute sich zwar auch fürchteten, aber, was sie zum Leben brauchten. Sie brauchten Leute, die ihnen zeigten: Hier ist der Weg. Hier geht’s lang. Du hast dich verlaufen, also kehr wieder um.

Heute sehnen wir uns nach solchen Visionen. Aber auf der anderen Seite wollen wir uns von keinem/-n bevormunden lassen und halten unsere eigenen Wege für die richtigen. Das ist zwar gut und schön, aber können wir wirklich sicher sein, den richtigen Weg zu beschreiten? Deshalb bedarf es von Zeit zu Zeit eines Korrektivs. Auf den Berg steigen und den Überblick bewahren. Rast machen und eine neue Standortbestimmung. Wo stehe ich auf meinem Lebensweg? Was war gut oder schlecht in meinem Leben? Wie soll es weitergehen?

Jesus hat seinen Jüngern auch eine solche Standortbestimmung gegeben, auf dem „Berg der Verklärung“. Seht, mein Leiden und Tod in Jerusalem ist nicht das Ende. Ich werde den Himmel erden und bei euch sein, auch wenn ihr mich nicht mehr sehen könnt. Das sagt uns Jesus zu, denn er weiß von Gott als einen Liebhaber des Lebens, eines jeden einzelnen von uns.

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Ein Gedanke zu „Hilfe, ich habe eine Erscheinung“

  1. Gott sagte schon unter dem Alten Testament:
    „Wer Träume hat,der verkünde seine Träume,
    WER aber mein WORT hat, der verkünde mein Wort.
    Was hat Spreu mit dem Weizen gemeinsam?

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