Der „ungläubige“ Thomas

Heute zählt nur, was man zählen, was man sehen und anfassen kann. Dass es dennoch vielen Menschen gelingt andere zu täuschen, liegt an unserer Leichtgläubigkeit, wie schnell schenken wir dem Vertrauen, was sich in den Mantel der Seriösität hüllt. Wer kann heute schon noch einen Wahrheitsgehalt prüfen, wenn man sich eine Meinung sehr schnell ver B I L D en lassen kann. Oder schalt doch mal die Glotze an, da kommt es dir in bunten und prachtvollen Bildern entgegen. Träume werden bedient, sich auch mal wie eine Prinzessin zu fühlen oder wenigstens dabei zu sein, wenn eine Prinzessin „gemacht“ wird. Romantik gratis aus der Flimmerkiste.

An diesem Sonntag begegnen wir einem, der sich nicht so schnell abspeisen lässt, von dem, was andere Leute sagen. Auch für ihn zählt nur das, was er prüfen, anfassen und sehen kann. Und Jesus nimmt seine Zweifel ernst. Er lässt ihn gewähren, ja er sagt nicht: „Weil du an mir gezweifelt hast, fahr zur Hölle!“ Nein, das hat er auch nicht mit dem wankelmütigen Fels gemacht, der ihn drei Mal verleugnet hat, ihn zu kennen. Jesus weiß darum, wie schwer es ist, all das zu glauben, was es verkündet hat. Für uns Zweifler hat er einen Beistand gegeben, der uns in die Wahrheit einführen wird, die uns nicht eine verkürzte Sicht auf die  B I L D er  dieser Welt und des Himmelreiches geben möchte sondern die volle Wahrheit. Pur und ohne Geschmacksverstärker, vermischt mit Bitterkräutern, süßem Wein, gebratenem Fisch und Fladenbrot.

„Der Friede sei mit euch!“

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