Weihe eines Diakons

Wir klagen nicht viel, aber dafür über den Priestermangel auf hohem Niveau. Am Samstag, den 14. Mai 2011, müssen und dürfen wir nicht klagen: Martin Gebhardt empfängt in der Hl. Messe um 10 Uhr durch den Weihbischof R. Hauke seine Weihe zum Diakon. Er stammt aus den tiefsten Diasporaverhältnissen Thüringens, aus Kranichfeld. Die Kirche dort ist eine Holzbaracke, in welcher der SS-Hauptmann wohnte, der die Arbeitshäftlinge beaufsichtigte, die das Schloß Kranichfeld renovierten. Jetzt ist es die katholische Kapelle St. Michael.

Doch nun zum Kandidaten: Martin Gebhardt, geboren am 20.11.1983, ist auf dem Weg, katholischer Priester zu werden. Der nächste Schritt auf dem Weg ist die Diakonweihe, bevor er nächstes Jahr vor Pfingsten die Priesterweihe erhält. Nach dem Abitur in Blankenhain absolvierte der Kandidat von 2002 bis 2007 das Theologiestudium in Erfurt und Trier. Danach hat er ein Promotionsstudium im Fachbereich Kirchengeschichte an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt begonnen und war dort bis November 2009 wissenschaftlicher Mitarbeiter.

Durch Anleitung und Begleitung im Priesterseminar, geistliches Leben und praktische seelsorgliche Arbeit in verschiedenen Gemeinden hat sich Martin Gebhardt auf den Tag seiner Weihe vorbereitet und wird in seiner derzeitigen Praktikumspfarrei St. Marien in Bischofferode auch als Diakon wirken. Mit großer Freude erwartet der Klerus den Nachwuchs, der die Reihen verstärken soll. Betet für den Kandidaten und Diakon in spe.

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