… wo er will

Mit Pfingsten endet die Osterzeit. Sind wir mit dem Jahreskreis wieder im normalen Geschäft angelangt? Hier einige Nachbetrachtungen zum Heiligen Geist.

Ein ungewöhnliches Naturereignis, das sich vorher nicht angekündigt hat: Ein heftiges Brausen war zu hören und manche bemerkten etwas, das wie Zungen aus Feuer aussah. In Jerusalem hielten sich zu der Zeit viele Menschen aus ganz verschiedenen Ländern auf. Sie hörten einer Schar unbedeutender Männer zu und waren beeindruckt vom dem, was sie hörten. Was bewegt derart viele Menschen und was führt sie zusammen?

Das Pfingstereignis gilt als Beginn der Kirche, nicht weil es ein schönes religiöses Ereignis ist, in dem viele mal eine tolle Erfahrung machen. Nein. Das Pfingstereignis gilt als Beginn der Kirche, weil Menschen die Botschaft Jesu als an sich gerichtet erfahren, indem sie spüren, uns gilt die Zusage Gottes und wir sind verantwortlich das Werk Jesu weiterzuführen. Im Heiligen Geist nehmen wir als Menschen Anteil am Wirken Gottes, das sich in der Person Jesu Christi noch einmal verdichtet hat. Als Menschen nehmen wir Anteil am Schöpfungsauftrag Gottes, in dem wir verantwortlich für unsere Welt sind, wir nehmen Anteil an seiner Befreiungsgeschichte, indem wir gegen Unfreiheit und Ungerechtigkeit kämpfen, wir nehmen Anteil an seinem Erlösungsgeschehen, indem wir Menschen ihre Würde zurückgeben und mitbauen am Reich Gottes heute und hier.

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1 Kommentar zu „… wo er will“

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