Bibeln oder was?

Leute, wenn ihr schon einen  Artikel über die eurer Meinung wichtigsten Hirtenbriefe der Nation schreibt, dann bitte auch mit dem Verweis auf die Quelle. Damit man mit dem Gestotter z.B. des Artikels „Bibeln statt Googeln„, den uns katholisch.de präsentiert, klar kommt. Ich meine, damit man die aus dem Kontext herausgenommenen Schlagwörter richtig einzuordnen weiß, wäre ein Link auf den Originaltext sicher nicht verkehrt.

Da werde ich euch mal unter die Arme greifen:

Zollitsch schreibt seinen Fastenbrief unter dem Thema: „Mit der Kraft der Liebe Gottes die Welt verändern.

Meisner nimmt sich eines klassischen Fastenthemas an: „Das Gewissen – das hörende Herz der Menschen.

Marx schreibt diesmal nicht über „Das Kapital“ sondern bleibt ganz beim Aschermittwoch und dem Motto der Österlichen Bußzeit: „Glaubt an das Evangelium.

Müller aus Regensburg schreibt gegen eine bloß weltinnerliche Deutung des Menschseins, wobei er in der heutigen Zeit Anzeichen von Postmaterialismus und Postsäkularismus erkennen will.

Woelki schreibt über seinen Wahlspruch: „Zeugen der Liebe Gottes.

Algermissen zitiert: “Ich will euch Zukunft und Hoffnung geben” (Jer 29,11)

Becker schreibt: „Gottes Garten neu zum Blühen bringen.

Fürst ruft in seinem Hirtenwort auf, die Fastenzeit als geistliche Pilgerreise hin zum Fest der Auferstehung von Jesus Christus zu verstehen.

Als „Hoffnungsgemeinschaft unterwegs“ sieht Feige die Christen in den neuen Bundesländern. Er möchte wohl auch gegen die bloße Strukturreform der Kirche mahnen.

Zu Bischof Wanke siehe auch: „Beten mit der Heiligen Schrift.

Tebartz-van Elst schreibt: „Christus als Gewand anziehen.“ Dabei zielt er auf „Caritas als Kleid der Kirche“ und nicht etwa, wie viele Kritiker meinen, auf sein Modebewusstsein.

Missionarisch Kirche sein“ steht über dem Hirtenwort zur österlichen Bußzeit von Schraml.

Schick zitiert Bischof Klaus Hemmerle: „Ich liebe die Kirche, weil in dieser Kirche Gott zur Menschheit steht.

Frei werden für ein glaubwürdiges Christsein“ ruft Hanke in Eichstätt seinen Gläubigen zur Fastenzeit zu.

Und schließlich Hofmann, der schreibt „Mit meinem Gott überspringe ich Mauern.“ Bedenkt man in welchem Alter manche Bischöfe sind, ist das schon ein ganz schönes Wagnis, über Mauern zu springen.

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