Cold November Rain

Nass und kalt – der November zeigt sich von der klassischen Seite. Dunkel und grau sind all die Gassen. Auf den Gräbern brennen die Totenlichter. Vom Friedhof lässt sich schwach der Gesang der Katholiken vernehmen. Gräber werden gesegnet. Der lieben verstorbenen Verwandten, Freunde und Wohltäter gedacht. Was sie uns an Gutem taten, soll Gott vergelten. Das Böse rechne er ihnen nicht an. Selbst für die wird gebetet, die unsere Feinde im Leben waren.

Fürbitte sollen die Toten halten bei Gott – für uns. Für unser Leben, dass es gelinge und wir mit den Verstorbenen und allen Heiligen Gott schauen können, wie er ist. Zum Festmahl sind wir geladen. Und wie bei einem Fest sollen wir all unsere Leiden vergessen, die uns das Leben auf dieser Welt schwer gemacht haben. Nicht einfach, sich das vorzustellen. Zu schwer haben wir zu tragen an der Last dessen, was wir Realität nennen.

denn nichts währt für immer
nicht einmal der kalte novemberregen

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