Das Kreuz

KreuzHülfensbergWarum halten die Christen an einem Zeichen des Todes, dem Kreuz, als Zentrum ihres Glaubens fest? Paulus schreibt:

„Wisst ihr denn nicht, dass wir alle, die wir auf Christus Jesus getauft wurden, auf seinen Tod getauft worden sind? Wir wurden mit ihm begraben durch die Taufe auf den Tod; und wie Christus durch die Herrlichkeit des Vaters von den Toten auferweckt wurde, so sollen auch wir als neue Menschen leben.Wenn wir nämlich ihm gleich geworden sind in seinem Tod, dann werden wir mit ihm auch in seiner Auferstehung vereinigt sein. Wir wissen doch: Unser alter Mensch wurde mitgekreuzigt, damit der von der Sünde beherrschte Leib vernichtet werde und wir nicht Sklaven der Sünde bleiben.Denn wer gestorben ist, der ist frei geworden von der Sünde.“ (Röm 6,3)
Und weil wir im Kreuz das Zeichen des Heils und der Befreiung sehen, werden wir nicht den Regenbogen, die Sonne oder irgend ein anderes, gefälligeres Zeichen ins Zentrum unseres Glaubens rücken, um das unbequeme Kreuz zu verdrängen. Und dabei spielt auch keine Rolle, wie oft das Kreuz durch die Jahrhunderte für andere Zwecke missbraucht wurde.
Seid untereinander so gesinnt, wie es dem Leben in Christus Jesus entspricht:
Er war Gott gleich, hielt aber nicht daran fest, wie Gott zu sein,sondern er entäußerte sich und wurde wie ein Sklave und den Menschen gleich. Sein Leben war das eines Menschen;er erniedrigte sich und war gehorsam bis zum Tod, bis zum Tod am Kreuz.
Darum hat ihn Gott über alle erhöht und ihm den Namen verliehen, der größer ist als alle Namen,damit alle im Himmel, auf der Erde und unter der Erde ihre Knie beugen vor dem Namen Jesuund jeder Mund bekennt:  ‚Jesus Christus ist der Herr‘ – zur Ehre Gottes, des Vaters.“ (Phil 2,5-11)
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3 Kommentare zu „Das Kreuz“

  1. Warum halten die Christen an einem Zeichen des Todes, dem Kreuz, als Zentrum ihres Glaubens fest?

    Die viel interessantere Frage wäre doch, warum hält „die Religion der Liebe“ an einer Hinrichtungsmaschine als zentralem Symbol fest?
    Sind dort hauptsächlich todessehnsüchtige Masochisten versammelt?

  2. Die Frage ist nicht, ob du Todessehnsucht hast, sondern was Jesus für dich bedeutet. Wenn er nur ein Prophet ist, muss er nicht zwangsläufig auch Gottes Sohn sein, also GOTT und MENSCH. Und damit würdest du die Tat Gottes – nämlich sein Sterben – auch nicht glauben, so wie es eben schon die ersten Christen taten. Obwohl viele von ihnen wegen ihres Glaubens verfolgt und getötet wurden: Das Festhalten am Glauben an einen Gott, der sich für dich (sein Geschöpf und die ganze Schöpfung) völlig und bedingungslos in den grausamen Tod begibt. „Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh 15,13)

  3. Wir wissen doch alle, daß der Mensch, die Natur und die ganze Welt sterblich ist, manchmal oder auch sehr oft auf sehr grausame Weise.
    Aber wir verdrängen,dies und alle helfen beim Verdrängen mt. Was krank ist und am Sterben wird ausgesondert.
    Für den, der hinschaut und nichts verdrängt, ist es ein großer Trost zu wissen, daß Jesus uns im Tod vorausgegangen ist und uns bei unserem eigenen Tod begleitet und erwartet.

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