Sophie Scholl und die Weisse Rose

sophie4Heute erinnert mich mein Kalenderblatt an den 93. Geburtstag der Studentin Sophie Magdalena Scholl, die in der Widerstandsbewegung gegen das Nazideutschland in der Gruppe „Weiße Rose“ engagiert war. Auch die Suchmaschine Google widmet ihr heute seine Seite. Wenn man die Suchmaschine aufruft, kann man auf das Porträt klicken und erhält nähere Informationen zu ihrer Person.

Am 18. Februar 1943 verteilte sie mit ihrem Bruder Hans Scholl in der Münchner Universität ca. 1700 Flugblätter. Dabei wurde sie vom Hausmeister, einem SA-Mann, beobachtet, festgesetzt und dem Rektorat übergeben, wo beide verhört und kurz darauf von der GESTAPO abgeholt wurden. In einem Eilverfahren wurden die Geschwister Scholl am 22. Februar in München vom Volksgerichtshof wegen „landesverräterischer Feindbegünstigung, Vorbereitung zum Hochverrat [und] Wehrkraftzersetzung“ zum Tod verurteilt. Gegen 17 Uhr wurde Sophie Scholl gemeinsam mit ihrem Bruder und dem am 20. Februar festgenommenen Christoph Probst im Strafgefängnis München-Stadelheim enthauptet.

Ihre Briefe und Tagebuch-Aufzeichnungen zeichnen ein Bild der jungen Frau von hoher Einfühlsamkeit für die Schönheit der Natur und von einem gelebten christlichem Glauben. „Man muss einen harten Geist und ein weiches Herz haben“ So zitiert sie des öfteren Jacques Maritain. Sophie Scholl wurde zu einem Vorbild der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB).

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