Alles super?

Mein EDEKA um die Ecke wird immer interessanter und jetzt werd‘ ich den Laden unter einem ganz anderen Blickwinkel betrachten. Die Supermarktkette EDEKA hat sich mit dem Berliner Urgestein Friedrich Liechtenstein zusammen getan um dessen Tourist-Track Supergeil umzumünzen. Auf die eigenen Hausmarken. Frei nach dem Motto: Super Markt. Super Marken. Supergeil.

Btw.: Dies ist der 300. -te Artikel!

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Weihnachtsbaum entsorgen (2) – Explosiv

Noch ’ne Methode seinen Christbaum loszuwerden. Aber Obacht: Nicht für die Anwendung im Wohnzimmer geeignet.

Sorry. Das Video ist nicht mehr verfügbar.

Weihnachtsbaum entsorgen (1) – (S)panisch

Alle Jahre wieder steht manch einer vor dem lästigen Problem: Wie entsorge ich meinen Weihnachtsbaum? In den unendlichen Weiten des WWW habe ich folgende Variante gefunden. Bitte nicht nachmachen. Kinder haften für ihre Eltern.

 

Der Ball rollt wieder

Hätte man vor der Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland gefragt: Und wo guckst du das Spiel Deutschland gegen Hastenichgesehen? So hätte man sicher zur Antwort bekommen: Ja, ich bin zu Hause, dann kommt noch der Meyer, Müller, Schulze und der Nachbar Schmitz und dann hab‘ ich ’nen Kasten Bier kalt gestellt und wir schauen dann TV (im Garten). Heute ist das alles anders: Da gibt es an jeder Straßenecke ein Public-Viewing, wie das im Neudeutsch so schön heißt, da werden die Kneipen ausgebucht, die Biertischgarnituren notfalls zur Verlängerung genutzt. Und wenn du nicht beim Public-Viewing sein kannst – aus irgendwelchen unerfindlichen Gründen -, mach das Fenster auf, die Tore bekommst du auf alle Fälle mit Live-Akustik auch ohne Glotze geliefert.

Und morgen – liebe Fans und … wie immer auch die weibliche Form davon lauten soll – morgen wird das ja wieder ein „episches“ Duell: die Begegnung Deutschland-Niederlande. Ein ewiger Kampf, nicht nur auf der Autobahn …

Guckst du hier: UEFA.com – Die offizielle Website des europäischen Fußballs. Dann bist du auch zu Hause am Computer immer live dabei.

Vergauckelt?

Der Streit um den Kandidaten für’s Bundespräsidentenamt geht in eine neue Runde. Mittlerweile haben sich die Parteien mit drei Buchstaben auf Joachim Gauck geeinigt. Dennoch: Wird den braven Deutschen die nächste Mogelpackung untergejubelt? Noch bevor etwas entschieden ist, zerreißen sich die Medien wieder das Maul. Die Tinte ist auch noch nicht ganz trocken und die „Zeit-Online“ hat soeben einen interessanten Artikel hierzu veröffentlicht: „Guter Gauck, böser Gauck„. Ich würde das nun nicht gerade „Schweinejournalismus“ nennen (Fraktionschef der Grünen, Jürgen Trittin, bei Maybrit Illner gegen die Berichterstattung der Tageszeitung „taz“  über Joachim Gauck), aber das trifft es haargenau, was die Medien – allen voran aber der Springerverlag – in Deutschland für einen Zirkus veranstalten.

Deshalb halte ich die Designation Joachim Gaucks als Bundespräsidenten für die schlechteste aller Wahlmögllichkeiten. Ein Mensch, der jetzt schon so viel polarisiert, kann sich nicht lange im Amt halten. Dann stehen wir in ein paar Monaten wieder vor der gleichen Situation und „sind so klug als wie zuvor“.

Der König ist tot – Es lebe der König

Nach wochenlanger Medienschlacht ist es endlich vollbracht: Der vom Springer-Verlag verworfene Bundespräsident ist zurückgetreten. Das Unvermeidbare ist endlich Faktum. Jetzt wird händeringend nach einem beständigeren Typen gesucht, der nicht so bald von den Journalisten aufgerieben werden kann. Aber sein wir doch mal realistisch: Ein Politiker, der allen Parteien gefällt, der keine Leichen im Keller hat und so smart auftreten kann, dass er mit den Mädels auf der ersten Seite der Zeitung mit den vier großen Buchstaben konkurrieren kann … träumt weiter. Politik ist und bleibt nun mal ein schmutziges Geschäft. Da hat jeder hinter seiner angeblich weißen Weste einen Klüngel, einen Filz, von dem er hofft, die allmächtigen Medien werden nie davon Wind bekommen. Wenn doch – und das haben wir in den vergangenen Monaten ja gelernt – wird derjenige, der die Macht hat, diese auch ge- oder missbrauchen.

Und immer wieder Wuff … sorry Wulff

Eine wondervolle Satire über die ganze „Affäre Wulff“ habe ich bei Josef Bordat gefunden: „Neue Vorwürfe gegen Christian Wulff„. Ein paar Längen, aber wirklich hübsch gemacht. By the way: Herzlichen Glückwunsch zum vierten Bloggerjubiläum! Ohne Jobo72’s Weblog wäre die Blogozese um einen wortgewaltigen Blogger und präzisen Philosophen ärmer. Er wünscht zwar keine Kommentare auf seinem Blog, aber kommentarlos kann man seine Gedanken und Äußerungen nicht lassen. Wollen wir hoffen, dass Gott seinen Blog auch weiterhin liest, denn er bloggt  „zur Ehre Gottes und zur Freude der Menschen. In genau dieser Reihenfolge.“ (JoBo) Das ist ein hoher Anspruch, den ich für mich persönlich nicht so formulieren würde und somit auch nicht in Anspruch nehmen möchte. Aber die Menschen sind halt verschieden. Weiter so.

Um „Causa Wulff“ mal in ein richtiges Licht zu rücken: „So sieht das Ausland die Affäre Wulff“ und das zu recht. In dem Artikel des Online-Fokus heißt es: ‚„Was würde einem österreichischen Spitzenpolitiker passieren, wenn er sich wie der deutsche Bundespräsident Christian Wulff von einem Industriellen für sein Haus einen Privatkredit geben lässt? (…) Gar nichts. Die Öffentlichkeit würde es nicht einmal erfahren“, heißt es etwa in den „Salzburger Nachrichten“‘ Was ist also los im BILD-fixierten Journalistendeutschland? Nimmt die Verblödung ihren Lauf? Müssen wir wirklich eine PISA-Studie für Medien anfertigen lassen? Oder anders formuliert: Wie weit reicht die Versklavung des deutschen Michel an den Springer-Verlag? Und wer profitiert davon? Wieviel Millionen hat die Springer-Gruppe schon durch diese aufgebauschte Geschichte eingefahren und wer hat sich davon schon sein Häuschen finanziert? Das sind Fragen, deren Antworten wir wohl niemals erfahren werden, denn die Zeugen sind sicher schon mit Betonschuhen versehen und – wenn sie nicht ausreichend geschmiert werden konnten – narrensicher deponiert.

Aber die Hexenjagd ist jetzt so weit fortgeschritten: Hirnlose Politiker und ein ziemlich großer Pöbel sowie fast alle (bundesdeutschen!) Medien fordern die Verbrennung, sprich den Rücktritt, wie es sich für einen ordentlichen Inquisitionsprozess gehört, zumindest nach der Meinung des Plebs. Ich kann mich nur wiederholen: Der König muss weg, lang lebe der König! (siehe: „Die Privatsphäre eines Bundespräsidenten und die Macht der Medien„.)

Der Fall Christian Wulff

Lange schon geht es mir auf die Nerven: Ich mache den Fernseher an, schlage die Zeitung auf oder ich höre im Radio, was der Bundespräsident alles wieder verschwiegen oder (nicht) gemacht hat. Es ist keine Hofberichtserstattung sondern eine Hetzkampagne der Medien, die unter der Führung der Boulevardpresse (allen voran die Blöd- verzeitung BILD-zeitung, die sich auf ihre Meinung noch etwas einbildet) sich zum Ziel gesetzt haben, mal wieder einen Politiker abzusetzen. Doch der Bundespräsident weigert sich.

Wie kann er es wagen, an der Königsherrschaft des „unabhängigen“ Journalismus zu kratzen. Lang lebe die so hart erkämpfte Pressefreiheit. Und die kann auch einen Politiker so lange pressen, bis alle schmutzigen Details seines schändlichen Tuns ans Tageslicht gezerrt sind und er endlich weichgekocht und zum Rücktritt gezwungen wurde. „Der Sieg ist unser“, schreit und triumphiert der Springer-Verlag, „wir beugen uns keiner Gewalt.“ Ich möchte gar nicht wissen von welchem Lobbyisten und wieviel Silberlinge für diese „Berichterstattung“ wem alles in den Allerwertesten geblasen wird.

Findet sich auch beim Predigtgärtner: „Zum Thema „Bild“-zeitung und Bundespräsident Wulff“ ein schöner Artikel, der unter anderem auch auf den Artikel von Wolfgang Michal verweist: „BILD, du Schwert und Schild des deutschen Volkes!! Erlöse uns!

Der Papst kommt – Beginn der Kartenbestellung via Internet

Ab heute kann man offiziell Karten für die Papstmesse in Erfurt oder für die Marienandacht in Etzelsbach via Internet bestellen. Fragen rund um den Papstbesuch kann man sich unter der Nummer 0361 – 37 42 58 0 beantworten lassen. Dort lassen sich auch Tickets für Menschen ohne Internetzugang bestellen. Die Karten sind kostenlos. Der Andrang ist jedoch groß, so dass Experten damit rechnen, nicht jeder bekomme eine Eintrittsberechtigung  Karten zum Papstbesuch 2011.

Das Prozedere, wie man nun an die Tickets kommt, die man über das Internet bestellen kann, ist auf der Homepage nur unzureichend beschrieben. Radiosender melden heute, man bekäme eine Bestätigung der Bestellung. Karten, die über die Pfarrgemeinde bestellt worden sind, werden auch in den selben verteilt.

Der Papst kommt

Nun ist es raus, das Programm des Papstbesuches in Deutschland. Ein deutlicher ökumenischer Akzent ist gesetzt mit den Vertretern der EKD im geschichtsträchtigen Augustinerkloster in Erfurt. Hier lebte Luther während seines Studiums in Erfurt als Augustiner-Eremit.

Den bisherigen Plan des Papstbesuches kann man aus der Presse entnehmen oder unter: Papstbesuch 2011

Kostenlose Karten für die Messe auf dem Erfurter Domplatz und die Marianische Vesper in Etzelsbach lassen sich ab 16. Mai via Internet bestellen. Für die Pfarrgemeinden im Bistum Erfurt besteht eine Voranmeldung der Karten, die ab sofort möglich ist. Bitte in den entsprechenden Pfarrbüros melden.