Ein Basketball und 87 Bounces

In 40 Tagen um die Welt. Ein Roman von Jules Vernes, der auch schon einige Male verfilmt wurde. Das heutige Video zeigt einen Basketball, der sich durch die Filmwelt schlägt.

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Der goldene Käfig

Helge Schneider, ein begnadeter (Jazz-)Musiker und oftmals unterschätzter, schrulliger Kabarettist (heute sagt man wohl: Comedian) hat ein kleines Lied zu einem Thema geschrieben, welches mir in der letzten Zeit durch den Kopf geht. Im Artikel „De-Eskalation“ habe ich ihn schon einmal erwähnt, den Goldenen Käfig. Auch den Artikel habe ich eigentlich mit vielen Hinterkopfgedanken geschrieben.

Der Goldene Käfig … was ist das eigentlich für ein Bild? In einem goldenen Käfig sitzen. Ein Käfig steht immer für Enge, Unfreiheit und Gefangenschaft. Derjenige, der sich in einem Käfig befindet, ist festgesetzt und unfrei gemacht, durch wen auch immer, vielleicht auch durch eigene Schuld. Gold ist hier Sinnbild für Luxus, Reichtum. Somit meint diese Redewendung ursprünglich: sich trotz Reichtums in Unfreiheit befinden, als Mitglied der wohlhabenden Gesellschaftsschicht eine eingeschränkte persönliche Freiheit besitzen.

Ich möchte das Bild etwas ausweiten. Den goldenen Käfig sehe ich hier als eine Art Realitätbeschönigung. Alles ist Gold, was nur irgendwie glänzt und alles, was nicht glänzt und zum Himmel stinkt, wird vergoldet. Den goldenen Käfig habe ich mir geschaffen oder von anderen Menschen für mich (allein) anfertigen lassen, um der „bösen“ Welt zu entfliehen in eine gewollte oder zwangsläufige Abhängigkeit, die ich mir einbilde, kontrollieren zu können. Ein Ausbruch aus diesem Käfig? Ist er denn überhaupt gewollt? Hieße das nicht, sich dem harten Wind der realen Welt zu stellen, meinen Schatz aufzugeben? Meinen goldenen Schatz, den mir die Neider rauben wollen. Mein Schatz, der mir gehört, mir allein …

„Der goldene Käfig, er ist sehr schön. Doch innen drin ist kaum Platz um spazieren zu gehen. Doch draußen in der Welt sind die Menschen. Ohne mich, ich bin im goldnenen Käfig versteckt. Der goldene Käfig, ich hab ihn noch niemals gewollt. Er umgiebt mich seit über 40 Jahren. Niemals werd ich die Hoffnung aufgeben, einmal frei gelassen zu werden! Bamboleo, Bambolea, lalalala. Bamboleo, Bambolea, lalalala … Der goldene Käfig, er ist aber auch gut. Das Essen ist lecker und im Ofen ist Glut. Der goldene Käfig, ich hab ihn nicht gewollt. Doch er ist da, so lang der Rubel rollt! Bamboleo, Bamboleo, Bamboleo, Bamboleo, Bamboleo.“

Happy auch im neuen Jahr!

Es ist schon ein verrückter Song: „Happy“ von Pharrell Williams. Am 11.3.2014 schrieb ich im Artikel „Wie are happy?!“ von weltweit ca. 518 Videos aus 76 Ländern. Heute zählen die Experten aus Los Angeles ca. 1950 Videos aus 153 Ländern. In Thüringen scheinen die Leute nicht so happy zu sein. Kann ich auch ein Stück weit verstehen. Dennoch habe ich ein schönes Video gefunden, das einige Regionen Thüringens abdeckt.

Mit diesem Video möchte ich allen Lesern dieses Blogs ein frohes und gesundes neues Jahr wünschen. Bleibt happy oder werdet es so schnell wie möglich 😉

Action Movie Kid Vol. 2

Lange haben wir auf eine Fortsetzung warten müssen. Wer das folgende Video – wie die meisten Kommentatoren – für einen Fake hält, hat damit 100% daneben gegriffen: Ein Fake ist laut Wikipedia:

„… ein Imitat, ein Schwindel oder eine Vortäuschung falscher Tatsachen. Im weiteren Sinne ist der Fake auch ein Begriff für den damit verbundenen Betrug.“

Aber es ist eher ein Trick. Ein Video, das mit digitalen Effekten spielt. All den anderen, die einfach nur ein bisschen Spaß haben wollen, wünsche ich denselben mit dieser Animation:

Und hier noch einmal der Hinweis auf den Vater. Daniel Hashimoto arbeitet bei DreamWorks und ist also mit Special-Effect-Software vertraut.

Blockbustaz

Wer hat schon gegen „Blockbustaz“ (42048 Stimmen) in der Abstimmung eine Chance? Der Tod mit seiner Sitcom „Jetzt ist Sense“ (8495 Stimmen) konnte sich leider nicht durchsetzen. Aber man kann sich beide Piloten anschauen:

Blockbustaz hier

Jetzt ist Sense hier

und last and least auch den dritten Beitrag: Alibi Agentur hier

Infos zur Aktion auf ZDFneo: Der Tod und die Sitcom.

Der Tod und die Sitcom

Da wollte ich heute mal wieder gemütlich in meinen verlinkten blogs lesen und da stolper ich gerade über einen Beitrag im Bestatterweblog: Jetzt ist Sense. Na, klar, denke ich, was sonst soll auf einem Bestatterweblog auch stehen als ein Artikel über den Sensenmann. Aber wenn man weiterliest, erlebt man eine Überraschung.

ZDFneo –  wer guckt das schon – bringt Ende August (also in knapp 4 Tagen und 3 Stunden) eine Sitcom heraus, die zwei Haupthelden hat: einen Schlüsseldienstfuzzi Andi und seinen besten Freund, den Tod. Ja, den Sensenmann, der allerdings nicht mehr mit Kapuzenkutte, Knochenhand und Sense daherkommt sondern im Anzug und einfach stoisch seine Arbeit macht. Bei Andi hat er noch einen gut, weil er den aus dummen Zufall und Schusseligkeit hat leben lassen. Jetzt wird er sein bester Freund, hat endlich mal jemanden zum ratschen und folgt ihm seitdem überall nach. Andi ist der einzige, der den Tod sehen kann, was ihn selbst verständlicherweise nervt, denn seine Umgebung hält ihn zunehmend für verrückt.

Interessanter Plot. Erinnert mich ein bisschen an: Die Geschichte vom Brandner Kasper. Wobei ich ja die Version mit Bulli Herbig ganz toll finde. Hier noch die entsprechende Seite von ZDF-neo: Jetzt ist Sense. Das Verrückte dabei ist jedoch: Diese Sendung ist nur ein Pilot, der erst zur Serie wird, wenn er die Abstimmung gewinnt. Also fleißig voten – für den Tod. Denn Sterben müssen wir doch alle, oder?

Action Movie Kid

Den Preis für den Superdad der Woche erhält auf jeden Fall Daniel Hashimoto. Der arbeitet bei DreamWorks und ist somit mit Animationen und Spezialeffekten sehr gewandt. Mit hoher Macht kommt große Verantwortung. So nutzt er seine digitalen Animationskräfte, um seinen Sohn James zum “Action Movie Kid” werden zu lassen. Und obwohl der Kleine noch nie einen Star Wars Film gesehen hat, schwingt er ein flottes Laserschwert. Toll! Viel Spaß!

Ach, diese Minions

Hier eine der besten Zusammenstellungen aus den beiden Filmen „Ich – einfach unverbesserlich“ (1 und 2). BANANA …!!! Einfach knuddelig.

Ostereier – was man mit ihnen machen kann

Sorbische Ostereier

Beim Kreuzknappen habe ich einen schönen Artikel entdeckt, der sich mit einem alten (?), zumindest wohl recht weit verbreiteten Spiel beschäftigt: Ostereiertitschen. Die Lösung fand ich sehr interessant, weil unerwartet. Die Maus weiß wie immer bescheid. Guckst du:

We are happy?!

Und noch ein viraler Hit. Nachdem ich ja schon auf den neuen Werbesong einer Supermarktkette aufmerksam gemacht habe, bin ich heute wieder in Bachmichels Haus fündig geworden: Happy in der Saarbrücken Edition. Die Aktion breitet sich aus wie ein Virus, weltweit!!!  So etwas bezeichnet man dann wohl als Pandemie. In diesem Fall ist sie zumal auch hochgradig ansteckend, wohl aber ohne gesundheitliche Beeinträchtigungen. Die Symptome sind: plötzlich auftretender Tanz- und Bewegungsdrang, Heiterkeit und Lebenslust. Vorsicht, wenn man in Kontakt mit den weltweit auftauchenden „Happy People“ kommt. Die Nebenwirkungen können verheerend sein: OOOOOOOOOOOOOOOhr wurm Gefahr!!!!!! Hilft nix – einfach mitmachen.

Naja, in Thüringen scheint der Virus noch nicht angekommen zu sein. Aber in Sachsen. Guckst du:

Und wer glaubt, dass es im Norden immer nur dröge (trocken) zugeht, der kennt Flensburg noch nicht. Da können die nicht nur gutes Bier brauen:

Auch der internet-unterbelichtete Kontinent hat einige lustige Videos veröffentlicht, wie dieses aus Benin, mit crazy Making-of:

Und wer sich nicht satt sehen kann an einer der Versionen, die es bis heute in 518 Videos aus 76 verschiedenen Ländern gibt, kann sich die 24 Stunden Aktion reinziehen (Achtung Ladezeit!). Ob es dabei aber nicht doch zu gesundheitlichen Schäden kommen kann, lässt sich nicht absehen. Fragen sie ihre Mitmenschen.

Irgendwie passt diese Aktion gut zur Fastenzeit: Keine ewig nörgelnden Sauertöpfe sollen die Christen sein – erst recht nicht in der Österlichen Bußzeit – sondern happy people, die die Frohe Botschaft auch fröhlich unter die Leute bringen.

Karneval in Thüringen

Karnevalsumzug in Wasungen

Wer hätte das gedacht: Im Kernland der Reformation gibt es eine Faschingshochburg. Nein, keine Angst, wir haben nicht die Landesgrenzen nach Köln hin ausgeweitet. Wasungen, mitten im Grünen Herzen Deutschlands. Und jetzt wird’s noch ganz verrückt. Diese 3.500 Leute große Stadt hat eine Karnevalsgeschichte, die bis 1524 zurückreicht (erste Erwähnung des Karnevals in Wasungen). Und es ist ein evangelischer (!!) Karneval (tädä .. rums).

Heute mag das ja nichts Besonderes sein, da es in Thüringen ja viele Karnevals- und auch Kirmesvereine gibt, die von den katholischen (!!) Ursprüngen gar nichts wissen, weil es rein weltliche Vereine sind, die keine Anbindung an irgendwelche kirchliche Traditionen haben. Im Eichsfeld jedoch ist es noch üblich die Kirmes (i.e. die Kirchweih) in der Kirche zu feiern. Und zumindest die Abordnung vom Karnevalsverein, die am Aschermittwoch wieder nüchtern ist, läßt sich dann ein Aschekreuz auf die Stirn drücken. Ein Zeichen der Buße und Umkehr in den kommenden Tagen der sog. Fastenzeit (Österlichen Bußzeit).

Karneval Wasungen Umzug

Diese Vorbereitungszeit auf Ostern ist auch der Grund, warum Katholiken den Karneval „erfunden“ haben. Eine Deutung des Wortes „Karneval“ lautet ja: „Fleisch [carne] lebe wohl“. Wohl ein Hinweis auch auf den Fleischverzicht in der Fastenzeit. Die Reformatoren wollten von diesem närrischen Treiben nichts wissen. So grenzt es schon an ein kleines Wunder, dass sich in Wasungen solch ein Spektakel über die Jahrhunderte erhalten hat. Nähere Infos unter der Homepage des Wasunger Carneval Club.

Mozart on the drums

Vorgestern habe ich eigentlich nur die EDEKA-Werbung einstellen wollen, da bin ich über einige „alte Bekannte“ gestolpert: Die Miniband. Nein, ich sag’s nochmal: Das ist keine Band von Ministranten sondern eine britische Rockband von 9 -11 jährigen Kindern, die ich auch schon mal vor ewig langer Zeit gebloggt habe. Guckst du hier: Mini Band und hier Metallica’s fav kid band – The Mini Band revisited.

Dann kam mir der Drummer auf dem falschen Gig in die Quere und last not least Mozart mit den Schwefelhölzchen, ach ne … falsches Märchen. Mozart mit den drumsticks: Avery Molek, 6 Jahre alt.

Ein Kommentator meint zu einem der vielen unter youtube eingestellten Videos: „Someday soon they will be describing you as Greatest Of All Time“. Naja … maybe. Ein ziemlich großes Repertoire und auch Ego hat er ja jetzt schon. Er soll nur nicht vergessen, auch Lesen, Schreiben und Rechnen zu lernen. 🙂
Und er darf sogar bei den Großen mitspielen. Demnächst wird man ihn wohl auch bei den ganz Großen antreffen.

Als Info unter dem Video steht: „Avery Molek (6 year old drummer) & Punisher performing „Love Gun“. Event was for (3 year old) Olivia Grace who is fighting Acute Lymphoblastic Leukemia (ALL)„.

Wunderkind, da kann man sich nur wundern. Und welch eine Begeisterung:

Und hier ein Interview, wie alles begann: